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Sarre-Union

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Description
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Bouquenom wurde auf dem rechten Ufer der Saar errichtet und war seit den gallo-römischen Zeiten bewohnt. Der Ort wurde 1328 als Stadt anerkannt. Nur ein paar Elemente seiner Befestigungsanlagen (ursprünglich 13 Türme und 2 Tore) sind heute noch sichtbar. In 1706 errichteten die Grafen von Nassau-Saarbrücken auf dem linken Ufer den Ort Neu-Saarewerden, dessen Städtebau und Architektur bemerkenswert und im Elsass einzigartig sind. Beide Ortschaften wurden im Jahre 1794 vereint: so entstand Sarre-Union. Kirchliches Kulturerbe. Mehrere Gebäude zeugen heute noch von der religiösen Vielfalt in Sarre-Union. Die Kirche "St Georges" ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt. Sie wurde als mittelalterlich Kirche errichtet und bietet eine harmonische Mischung von Spätgotik und Renaissance. Ihre Orgel (18. JH.) wurde nach den Schäden des zweiten Weltkriegs restauriert. Zeichen anderer Glaubensgemeinschaften sind in Sarre-Union spürbar und haben die Stadt geprägt: jesuitische Kapelle und Schule (18. Jh.), die Synagoge (19.Jh.), evangelische Kirchen von Neu-Saarwerden (18. Jh.). Industrielles Kulturgut
Dank seiner sowohl geschäftlichen als auch industriellen Aktivität wurde das Stadchen Sarre-Union im 19. Jh. zur blühenden Haupstadt des Krummen Elsass. Sarre-Union ist die Wiege einiger Firmen von Weltruf: so die Hutfabrik De Langenhagen, die Perlenindustrie Karcher, die Seilerei Dommel, der Holzvergaser vom Chemiker Imbert.

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