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Kapelle St. Britzgen

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Description Équipements et services

Die zwischen Schwoben und Hausgauen in einer malerischen Landschaft gelegene Kapelle St. Britzgen trägt die Jahreszahl 1695, aber möglicherweise stand hier schon um das Jahr 1000 ein Vorgängerbau. Damit wäre sie zusammen mit der Kirche von Knoeringue das älteste Heiligtum im Tal. Auf dem Berghang hinter der Kapelle befand sich vor langer Zeit das Dorf Dennach, das vermutlich im 15. Jh. aufgegeben wurde. 1753 wurde eine Einsiedelei an den Chor angebaut. Die Eremiten, die hier hausten, bewachten und schmückten die Kapelle. Die Kirchgänger dankten ihnen das mit Almosen und die Gemeinde mit großzügigen Spenden, so dass sie ein bescheidenes Leben führen konnten. Der Legende zufolge fing die Glocke des kleinen Heiligtums von selbst an zu läuten, als der letzte Einsiedler 1879 starb.

Eine andere Sage weiß von einem furchteinflößenden Hund mit starren Augen zu berichten, der manchmal um Mitternacht bei der Kapelle sitzt. Dann irren die Geister der Soldaten, die das Dorf Dennach niedergebrannt hatten, auf der Stätte ihres Verbrechens. Wenn im Nachbardorf die erste Stunde läutet, lösen sich die Geister in Luft auf und der Spuk ist vorbei (Text Marc Glotz).

  • Animaux acceptés : Ja

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